Rechtsanwälte stehen täglich unter enormem Druck: lange Arbeitszeiten, hohe Verantwortung und der ständige Zwang, immer auf dem neuesten Stand zu sein, sind an der Tagesordnung. Diese Herausforderungen bleiben nicht ohne Folgen. Studien zeigen, dass viele Juristen unter Depressionen, Angststörungen oder Burnout leiden. Die mentale Gesundheit in der Rechtsbranche ist nicht nur ein Thema des Einzelnen, sondern betrifft die gesamte Berufsgruppe.
Umso wichtiger ist es, frühzeitig gegenzusteuern. Ein Begriff, der in diesem Zusammenhang immer wieder auftaucht, ist "lawyer wellbeing". Doch was verbirgt sich dahinter? Anders als oft angenommen, geht es dabei nicht um Wellness-Angebote oder entspannende Wochenenden. "Lawyer wellbeing" zielt darauf ab, Rechtsanwälte in ihrer täglichen Arbeit gesund und leistungsfähig zu halten. Dazu gehören Maßnahmen, die die mentale und körperliche Gesundheit fördern, eine bessere Work-Life-Balance ermöglichen und eine unterstützende Arbeitsumgebung schaffen.
Resilienz und Selbstfürsorge spielen hierbei eine zentrale Rolle. Wer lernt, mit Stress bewusst umzugehen und sich gut um sich selbst zu kümmern, kann nicht nur die eigene Gesundheit fördern, sondern auch die berufliche Leistungsfähigkeit steigern.